Chronik

Kran- und Stahlbau aus Lutherstadt Wittenberg seit 1883

Krane für Industrie, Kraftwerke, Stahlwerke, Werften und Verkehr

Jahrzehntelang ist Wittenberg auf den Bau von Portalkrane und Sonderkrane spezialisiert. Dieser Standort bietet ein breites Sortiment für den Einsatz in allen Industriezweigen. Die Krane eignen sich z. B. für den Umschlag von Walzmaterial (Bleche und Stabstahl), von Stückgut aller Art, Containern, Schüttgut für Bauwesen und die Wärmeenergieerzeugung, Langholz, für Montage von Baugruppen und Anlagenteilen, für die Wartung und Reparatur von Industrieanlagen, für die Unterstützung von Fertigungsprozessen.

Der Kranbau in Wittenberg blickt auf eine über mehrere Jahrzehnte andauernde Geschichte zurück.

Heute

Seit 2018 ist die KRAFOTEC GmbH Kranbau Wittenberg Mitglied der TeichmannGruppe und blickt auf eine über 130-jährige Tradition als Kranbauer zurück. Zum Leitungsportfolio gehören neben Portalkranen, Laufkranen und Containerkranen auch Sonderkrane für Produktion und Fertigung.

Im Verbund der TeichmannGruppe bietet die KRAFOTEC GmbH Kranbau Wittenberg seinen Kunden nicht nur Neukrane in „Made in Germany“- Qualität  sondern zusätzlich auch die gesamte Bandbreite an Kranserviceleistungen wie Europas größtem Kranersatzteillager und einem flächendeckenden Netz an Kranservicepartnern.

Die TeichmannGruppe mit 10 Standorten in Deutschland und der Schweiz und hochqualifizierten 400 Mitarbeitern bietet seinen Kunden das Kran-Komplettpaket – von der Lieferung bis zum 24h-Kranservice.

2015

Zertifizierung DIN EN 1090

2011

Zertifizierung für ISO 9001

2009

Einrichtung einer eigenen Abteilung für SPS und Automatisierungstechnik

2008

Einrichtung eines betriebsinternen Bereiches zur zerstörungsfreien Werkstoffprüfung
Einzug eines Teiles der Verwaltung in das erworbene Gebäude Dessauer Straße 277

2007

Zertifizierung nach DIN EN 729-2

2006

Bestätigung des Großen Schweißeignungsnachweises

Krane aus Wittenberg
Krane aus Wittenberg

1990 - 1997

Anfang der 90er Jahre firmierte sich die Firma unter dem Namen GRESSE GmbH Kranbau Wittenberg neu.

Know-how mit System
Know-how mit System

In den Jahren zwischen 1990-1996 gehörte GRESSE zu den größten Arbeitgebern in der Region. In dieser Zeit wurden u. a. Container-Portalkrane für die Bundesbahn, schwere Krane sowie Zweiträgerbrückenkran nach KTA mit Tragfähigkeit 140t gefertigt.

Zweiträgerbrückenkran
Zweiträgerbrückenkran

Krane für Stahlwerke mit Tragfähigkeiten bis 320t, Kran 320t / (340t) / 60t x 27,5m für feuerflüssige Massen in einem Stahlwerk gefertigt.

Kran für feuerflüssige Massen in einem Stahlwerk
Kran für feuerflüssige Massen in einem Stahlwerk

Ende 1997 jedoch musste das Unternehmen "Gresse" Insolvenz anmelden. Bestehenden Aufträge wie z. B. für Stahlwerk in Saudi-Arabien wurden abgearbeitet.

1972 - 1990

Enteignung der Firma "Gresse" und als VEB Kranbau Wittenberg in das Schwermaschinen-kombinat TAKRAF integriert. Krane der Firma Kranbau Wittenberg wurden sowohl für das In- wie auch das Ausland gefertigt. Wittenberg ist größter Lieferant der DDR mit ca. 500 gefertigten Portalkranen und 150 gefertigten Containerkranen.

Container-Portalkran
Container-Portalkran

1962 - 1972

Der Betrieb wird vollständig unter staatliche Treuhänderschaft gestellt.

1950-1958

Aufnahme des Förderanlagen- und des Spezialkranbaus. Neue Betätigungsfelder eröffnen sich insbesondere beim Aufbau der DDR Stahlindustrie. Es werden neuartige Großprojekte wie Waggonkippanlagen, Verladebrücken oder – als Prestigeobjekt der DDR – ein 36m Radioteleskop für die Ostberliner Deutsche Akademie der Wissenschaft realisiert.

1945

Umfangreiche Demontagemaßnahmen durch die sowjetische Besatzungsmacht. Vor weitergehenden Maßnahmen bleibt der Betrieb verschont und wird in den ersten Nachkriegsjahren vorwiegend bei Brückenreparaturarbeiten und ähnlichen versorgungswichtigen Instandsetzungen tätig.

1940

Einbeziehung in die Rüstungsproduktion. GRESSE fertigt U-Boot-Sektionen und liefert diese den großen U-Boot Werften zu. Die Belegschaftsstärke steigt zeitweilig auf bis zu 800 Mitarbeiter an.

1923

Umzug des Betriebes an den heutigen Standort an der Dessauer Straße. In den folgenden Jahren vollzieht der bisherige Handwerksbetrieb die Entwicklung zum industriellen Stahlbauunternehmen. Im Zuge des rasanten Aufbaus der Nahegelegenen chemischen Großindustrie liefert GRESSE in großem Umfang Industriestahlbauten.

Blick in die Werkhalle an der Dessauer Straße (um 1932)
Blick in die Werkhalle an der Dessauer Straße (um 1932)

1921

Paul Gresse und der Oberingenieur Johannes Frey gründete die offene Handelsgesellschaft "P. GRESSE & Co."

1883

Im Jahr 1883 gründete der Schlossermeister Paul Gresse in Wittenberg eine Schlosserei auf dem Grundstück Pfaffengasse 5.

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